Wandbilder

Gedankenblasen

Stell dir vor, du gehst spazieren.

Du bist alleine, es ist wunderschönes Wetter, du fühlst dich wohl und bist einfach frei von all deinen Verpflichtungen.
Wie du so gehst kommen dir Gedanken. Sie steigen in dir auf wir Luftblasen, die -vielleicht von einem Wal ausgeatmet- aus den tiefen des Ozeans an die Oberfläche kommen.

Du siehst ein Blatt von einem Baum herunter trudeln und denkst an die Zeit, als deine Kinder noch klein waren und ihr gemeinsam Blätter in die Luft geworfen habt, um sie dann auf eure Köpfe herunterschweben zu fühlen.

Bei der Erinnerung an deine Kinder fällt dir die Familienfeier ein, die kommendes Wochenende ist. Freuen tust du dich darauf nicht wirklich. Natürlich es gibt viele Verwandte, die du gerne magst, aber auf die ein oder zwei die immer einen blöden Kommentar bereit haben, kannst du herzlich gerne verzichten.

Du überquerst einen Bach, eine Forelle flitzt weg. Sofort denkst du an den Kaffeekassenausflug mit deinen Arbeitskollegen, bei dem ihr in einem Raftingboot gefahren seid und mit einem Mal hast du wieder ein lächeln im Gesicht.

Glasbilder Barbara Schmidl 2019

„Lass es wachsen“

Was ist der Sinn?

Wo möchte ich hin?

Was ist gut?

Und für wen ist es gut?

Manchmal ist es, als zöge ein Sturm auf und wenn er vorbei ist, ist nichts mehr so wie es war. Das eine ist kaputt, das andere entwurzelt, das nächste liegt an einem fremden Ort. Dann, schön langsam, wird wieder aufgeräumt, dort wo die alten mächtigen Bäume wuchsen, ist jetzt Licht und Platz. Platz für etwas Neues, das in der verwüsteten Landschaft Wurzeln schlägt. Es ist noch klein und zart und niemand kann sagen, ob es sich etablieren kann. Noch prägt die Verwüstung des Sturms das Bild, der Regen wäscht die gelöste Erde den Hang hinunter, der Bach ist voll von Steinen und abgebrochenen Ästen, sein Wasser braun.

Wenn ein altes Rollenbild zerbricht, gibt es kein Zurück.

Ein Mensch gibt mir keine Antworten auf meine Fragen, doch ich erfahre viel später und von ganz anderer Seite, was diese Antworten gewesen wären.

Ein Sturm bricht über meine Gefühlswelt herein, der alles, was ich für fix und unumstößlich hielt, dahin fegt und ein Trümmerfeld hinterlässt.

Es gibt kein Zurück!

Nichts wird je wieder so sein wie es war.

Die Punkte, an denen ich mich in dieser Landschaft orientiert habe, liegen in Trümmern am Boden verstreut. Für den Moment bin ich orientierungslos, ich muss mich erst wieder zurechtfinden in dieser anderen Welt.

Es ist Zeit Neues wachsen zu lassen, das ganz anders ist als alles was bisher war. Es gibt so viel, das ich zuvor nie gesehen habe, weil diese mächtigen alten Strukturen alles überschattet haben, es gibt da so faszinierend anderes, als alles was ich kenne.

Hab ich den Mut es auszuprobieren?

Bin ich bereit für eine Wende?

Und was ist mein Ziel, wo möchte ich hin?

Wer möchte ich sein?

Barbara Schmidl, Mai 2020

Walking on Nothing

Unter mir bricht der Boden durch und Emotionen, die weit in der Vergangenheit begraben worden sind, kommen auf einmal hervor, verdunkeln den Himmel, ziehen mich in ihren Bann.
Es war so verletzend und deshalb tut es jetzt weh.
Damals habe ich weggesehen, es weggeschoben, es war kein Platz dafür.
Damals musste ich diese Zeit ganz einfach überstehen.
Damals wusste ich nicht mehr, was mit mir geschah, wer ich war, was ich wollte, was ich fühlte, es war nicht mehr greifbar.
Ich hatte mich verloren.
Die Welt, sie war ein bedrohlicher Albtraum ohne Sicherheit, ohne Geborgenheit.
Eine endlos lange Irrfahrt ohne Ausweg.
Wenn du nie entspannen kannst, nie loslassen und einfach sein und genießen kannst. Wenn die Gefahr immer um die nächste Ecke lauert.
Wenn all diese Gefühle am Ende nicht die meinen sind, sondern die Angst meiner Mutter.
Die Angst, die sie als Kind in Ihrem Elternhaus empfand.
Die Angst, die ihr kleiner Bruder, an dem sie sich festhielt, lindern sollte.
Die Angst, die in die Knochen kriecht und alles lähmt.
Die Angst, die den Blick aufs Leben verstellt. Sie ist greifbar, sie ist überall. Dringt in alles ein, macht vor nichts halt.
Sie wurde mir als Kind in die Wiege gelegt. Anstatt Vertrauen und Liebe, anstatt Hilfsbereitschaft und Gelassenheit wurde mir die Angst gegeben.
Wenn es nur die Familie gewesen wäre, dann wäre das ja noch irgendwie erträglich gewesen, aber bei den genannten Problemen blieb es nicht.
Ich lernte auch die Menschen da draußen in der Welt zu fürchten, sie wurden meine Feinde.
Und weil da draußen die Feinde waren, blieb ich beim Vertrauten, ich blieb im Gefängnis meiner Familie, aus dem ich vor lauter Angst nicht ausbrach.
Gefangen im Verlangen nach Liebe und Geborgenheit, ewig nachlaufend und doch nie erhaltend.

Ja es war eine Katastrophe.
Irgendwann begriff ich, dass das, was hier zuhause lief, nicht die Welt war, dass es dort draußen so viele Menschen gab, die anders lebten, anders miteinander umgingen, die wussten, was Liebe und Vertrauen sind.
Ich begriff, dass es sich auszahlte, einen Fluchtversuch zu wagen, denn was hatte ich noch zu verlieren?
Meine Kindheit, meine Jugend, sie waren an mir vorbeigezogen. Ich lebte ein Leben, das nicht meines war, für Menschen, von denen ich nichts retour erhielt.
Ich habe mich aufgemacht, um die Schönheit und die Freude am Leben kennen zu lernen, um Blödsinn zu machen und Spaß zu haben.
Der Anfang, er war nicht leicht.

Heute habe ich ein Bild davon, woher ich komme und wohin ich gehen möchte und nein, es ist nicht immer leicht, aber ich weiß, wohin ich will.

Vergangenheit 1

Wandbild

Schwarz oder Weiß?
Gut oder Böse?
Wer bin ich?

Leben bedeutet Veränderung.
Ich entscheide wer ich sein möchte!

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.

Vergangenheit 2

Manchmal stelle ich mir die Frage wie alt ich war als ich mich erstmals fragte: „Würde es jemanden auffallen wenn ich nicht mehr bin?“.
War ich damals 5 Jahre oder schon sechs?

Diese Leere wo Liebe und Zuneigung hätte sein sollen ist immer wieder präsent.
Was mir hilft sind Freunde.
Freunde mit denen ich über jeden „Scheiß“ reden kann.
Die für mich da sind egal ob es mir gut oder schlecht geht.

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.

Vergangenheit 3

Angst!
Sie ist jedes mal da!

Aber mit jedem noch so kleinen Erfolg wächst mein Mut, meine Zuversicht.

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.

Vergangenheit 4

Was habe ich selbst erlebt?
Was ist das Erbe meiner Eltern?

Manchmal tut es gut zu sagen: „Stopp das sind eure Probleme! Es ist an euch sie zu lösen!“

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.

Vergangenheit 5

Die Basis meines Lebens.
Menschen sind Feinde!
Hilf dir selbst oder es hilft dir keiner!

Das war einmal.
Ich habe meinen Blick auf die Welt geändert und die Welt hat sich, daraufhin für mich verändert.

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.

Vergangenheit 6

Die Vergangenheit ist manchmal wie eine tosende Welle die mich verschlucken möchte.

Nur blöd für sie das ich ihr das nicht mehr erlaube.

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.

Vergangenheit 7

Wer möchte ich sein?
Mochte ich Rache oder möchte ich Freiheit?

Ich möchte die Freiheit.
Sie wird mich noch vor viele Herausforderungen stellen aber sie hat das Potenzial mich auf lange Sicht glücklich zu machen.

Die Farbe Schwarz in meinen Bildern steht für mich für all das, was in meinem Leben nicht gepasst hat, was weh getan, was verletzt hat.
Das Schwarz ist die Basis meines Lebens, ist meine Kindheit, meine Jugend.

Egal!
Dies ist mein Leben!
Was zählt, ist, was ich aus diesem Leben mache!

Ich möchte mit diesen Bildern Mut machen. Ich möchte aufzeigen, dass Veränderung immer möglich ist. Was auch immer deine Basis sein mag, du kannst was ändern! Du kannst dein Leben auf den Kopf stellen. Du kannst etwas Schönes daraus machen. Etwas, auf das du stolz bist.

Nur, du musst es tun.

Glaube an dich, vertraue deinen Gefühlen, suche dir Menschen, die dir gut tun, die auch für dich da sind, wenn du nicht weißt, wie es weiter gehen soll.